Beschreibung

"Ich schreibe paranoide Romane", war kürzlich von einem bekannten Autor zu lesen, "und ich weiß, warum. In Zeiten inflationärer Verlogenheiten kann nur ein Paranoiker noch die Lüge von der Wahrheit trennen, jenem ethischen Idealzustand, der dem Menschen unter der Flagge des Kommerzfaschismus eben partout unzumutbar ist. Ich finde, in Zeiten wie diesen gilt es, Widerstand zu leisten. Kann man denn anders, als unserer Gesellschaft den Totenschein auszustellen?"Ulrike Gies hat den Schein benutzt, um eine Liebeserklärung an den Tod zu schreiben und somit eine andere Geschichte als die, die uns die Verlautbarungen der medialen Omnipräsenz insinuieren.

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