Beschreibung

Um auf zunehmend komplexen und dynamischen Märkten bestehen zu können, sind die Anbieter gehalten, sich von den Wettbewerbern zu differenzieren und die Einzigartigkeit ihrer Produkte und Leistungen herauszustellen. Dies geschieht unter anderem durch die Verwendung von Marken. Starke Marken bilden in vielen Branchen eine entscheidende Voraussetzung für das Bestehen und den Erfolg im Wettbewerb. Sie bestimmen unsere Wahrnehmung, vermitteln Sicherheit und beeinflussen unsere Entscheidungsfindung. In ihren vermehrt umkämpften Märkten werden auch die Anbieter von elektronischen Produkten für Einrichtungen zur drahtlosen Kommunikation, Halbleiter, Hochgeschwindigkeitsrechner, Netzwerksysteme sowie eine Vielzahl anderer vor die Herausforderung gestellt, moderne Technologien in immer kürzeren Zeiten zu offerieren. Hierbei kommen elektronische Entwicklungswerkzeuge für Hochfrequenzanwendungen zum Einsatz, die als Electronic Design Automation Software oder auch kurz als EDA-Software bezeichnet werden. Während auf Anwenderseite durch Investition in diese komplexe Software eine Optimierung der kosten- und personalintensiven Produktivität angestrebt wird, gilt es für die Software-Hersteller, eine Differenzierung ähnlicher Angebote durch die Bildung von Marken zu erreichen, um so Käuferpräferenzen zu schaffen.Für die Konsumgüter- und Pharmamärkte steht hierzu ein Potpourri von Ansätzen und Methoden zur Messung, Kontrolle und Steuerung des Markenerfolgs im Rahmen der Markenforschung zur Verfügung. Im Gegensatz hierzu bezieht sich Marktforschung für Softwaremarken zur Elektronik Design Automation (EDA) vorwiegend auf die Bereiche Markt-, Potential- sowie technische Anforderungsanalysen. Reine Markenforschung zu Elementen wie Markenerinnerung erfolgt nur unsystematisch, da durch die geringere Zahl der Marktteilnehmer diese Fragestellungen oft nicht als relevant betrachtet werden und zudem die Kosten der Markenforschung unverhältnismäßig erscheinen. In dieser Veröffentlichung erfolgt die Untersuchung von EDA-Softwaremarken für den Hochfrequenz-Markt. Sie beginnt mit einer Erläuterung ausgewählter markentheoretischer Grundlagen und Besonderheiten. Hieran knüpft die Analyse der markt- und unternehmensbezogenen Rahmenbedingungen an, die in der konzeptionellen und praktischen Umsetzung einer empirischen Untersuchung mündet. Es folgen Aufbereitung und Auswertung der Daten mit Unterstützung der Analysesoftware SPSS, die Präsentation der Resultate, deren Einzelergebnisse im Anhang aufgeführt sind sowie eine abschließende kurze Handlungsempfehlung.

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