Beschreibung

pdf-FormatManfred Peter Heins Gedichte sind hochkonzentrierte Poesie, wie gehärtet für eine endgültige Form, die alles Ornamentale hinter sich gelassen hat. Der Autor, der seit langem abseits des Betriebsamen im Nordosten Europas lebt, schreibt Naturgedichte von einer Intensität wie kaum jemand sonst heute in deutscher Sprache. Er ist auch ein großer Reisender, der fremde Landschaften und Verhältnisse in sich aufnimmt und in sein Gedicht gültig einwebt, in Ramallah, Jerusalem und am Hindukusch die »Botschaft des Irrwegs« zu entziffern sucht. Jenseits der Ideologien bringt er die Chiffren Srebrenica, Lidice, Katyn, Birkenau in einem Vers zusammen als Orte, auf die sich sein Erinnern und sein lyrisches Sprechen bezieht, immer wieder beziehen muß. DANN SIND NAMEN GEFALLENwie der Ahorn rotgelb BlätterHände fallen läßt wahllosSrebrenica Lidice Katyn BirkenauNamen Blätter Hände wehrlosAbklatsch auf Asphaltaufzufangen wievor Ort wo ich geh "in Sprache Sprachedie uns trennt trennthier zum Endewelcher Zeit "

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