Beschreibung

In Dessau steht das international renommierte Bauhaus. Aber ist die Stadt deshalb eine Bauhausstadt? Vielfach zerstört und wieder aufgebaut kämpft Dessau heute mit den Folgen des Zusammenbruchs der Industrie und dem damit verbundenen Bevölkerungsverlust. Zwischen der schrumpfenden Stadt und dem UNESCO-Welterbe der Moderne existiert eine Kluft. Zugleich kann eine Profilierung der Stadt nach innen wie nach außen nur mit dem Bauhaus gelingen. Die Autorin beleuchtet die innerstädtische Auseinandersetzung um eine legitime Sicht auf Dessau als Bauhausstadt. Damit liefert sie Einsichten in das komplexe Zusammenspiel zwischen Image und Imaginärem einer ostdeutschen Stadt, die um ein neues Selbstverständnis ringt.

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