Beschreibung

"Bei lebendigem Leib" erzählt an der Schmerzgrenze des Lesers balancierend von quälender Lust und lustvollen Qualen. Ein Londoner Immobilienmakler gerät in den Bann einer mysteriösen Frau, die dunkle Neigungen in ihm wachruft, die er bislang erfolgreich unterdrücken konnte. Statt Blümchensex erlebt er einen animalischen Rausch, der sein Leben aus den Angeln hebt. Er sucht nach immer stärkeren Reizen, sadistischen ebenso wie masochistischen und schlägt dabei einen Weg ein, von dem es kein Zurück mehr gibt. Fran Kardinal präsentiert sich mit in ihrem Debüt als literarisches Final Girl, das die herkömmliche Unterscheidung "female gothic" (Opfergrusel) versus "male gothic" (Tätergrusel) außer Kraft setzt. So drastisch geht es sonst nur beim Marquis de Sade zu. Nichts für empfindsame Gemüter! - Die Figur der Nachtschwester Hanna ist einer realen Mitarbeiterin und Freundin der Autorin nachgebildet.

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