Beschreibung

Im Vergleich zu anderen Diversity-Kerndimensionen ist die "sexuelle Orientierung" der sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in der deutschen Unternehmenspraxis am meisten tabuisierte Vielfaltsaspekt. Anhand der Ausprägung "Homosexualität" werden in diesem Buch erstmalig der Stand der internationalen und deutschsprachigen betriebswirtschaftlichen Forschung zu "sexueller Orientierung" nachgezeichnet und unterschiedliche theoretische Zugänge zum Phänomen "Homosexualität" diskutiert. Die Analyse der Daten einer in Deutschland durchgeführten Querschnittserhebung und der Daten einer quantitativen Fallstudie mit der Deutschen Bank und der Commerzbank macht die Wirkung von Diversity Management bzw. konkreten Diversity Management-Maßnahmen auf das Arbeitsklima für Lesben und Schwule bewertbar. Darüber hinaus wird die Bedeutung des Arbeitsklimas für Schwule und Lesben für die Art und Weise nachgewiesen, wie diese mit der eigenen Homosexualität am Arbeitsplatz umgehen. Die Ergebnisse werden zum einen eingebettet in einen übergeordneten Diversity-Diskurs, zum anderen aber auch eingefügt in konkrete Ansätze eines "Business Case" für diese Vielfaltsdimension. Es zeigt sich, dass es gewichtige Argumente für Unternehmen bzw. Organisationen gibt, die Dimension "sexuelle Orientierung" in das eigene Diversity-Programm zu integrieren.

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