Beschreibung

Dieses Buch behandelt zwei sachenrechtliche Praxisfälle. Themenschwerpunkt der ersten Aufgabenstellung ist der Betrieb eines Privatclubs in einem Geschäftshaus. Da es während der Geschäftszeiten immer wieder zu unerfreulichen Konfrontationen zwischen Freiern und Zuhältern kommt, begehrt der Vermieter die Schließung des Privatclubs. In diesem Zusammenhang wird erörtert, welche rechtlichen Möglichkeiten dem Vermieter zur Verfügung stehen, um eine bald mögliche Schließung des Privatclubs zu erzwingen. Neben schuldrechtlichen Ansprüchen kommen schwerpunktmäßig sachenrechtliche Anspruchsgrundlagen aus Eigentum und Besitz auf den Prüfstand. Dabei wird u. a. ausführlich auf den Beseitigungsanspruch wegen der Störung des Eigentums sowie auf eine etwaige Duldungsverpflichtung eingegangen.Der zweite Fall beschäftigt sich mit der Problematik der Verpfändung von beweglichen Sachen. Ein Nichtberechtigter bietet einem Pfandleiher eine Halskette zum Pfand an und erhält hierfür ein Darlehen. Nach Gewährung des Darlehens stellt sich heraus, dass die Sache gestohlen war. In diesem Zusammenhang ist zu klären, welche Anspüche der Pfandleiher gegenüber dem Verpfänder geltend machen kann. Darüber hinaus wird das Verhältnis des ursprünglichen Eigentümers zum Verpfänder geprüft. Neben schuldrechtlichen und dinglichen Ansprüchen stehen bereicherungsrechtliche Ansprüche (Leistungskondiktion und Eingriffskondiktion) im Vordergrund dieser sachenrechtlichen Problemstellung.

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