Beschreibung

Zum ersten Mal alle 6 Bände in einer überarbeiteten digitalen Fassung mit umfangreichem Inhaltsverzeichnis."Hexenmeister, Zauberer, Fälscher, Dieb, Spion, Münzenbeschneider, Giftmischer - mit einem Wort, der niederträchtigste Mensch auf der Welt."Giacomo Girolamo Casanova (* 2. April 1725 in Venedig; " 4. Juni 1798 auf Schloss Dux im Königreich Böhmen, heute Tschechien) war ein venezianischer Schriftsteller, Abenteurer und Freigeist des 18. Jahrhunderts. Bekannt wurde er durch die Schilderungen seiner zahlreichen Liebschaften und spannenden Erlebnisse. Schon im 19. Jahrhundert tauchte die Figur Casanovas in den Werken anderer Künstler auf.Die Memoiren Casanovas mit dem Titel "Geschichte meines Lebens" zählen zur Weltliteratur und wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Das Werk ist (trotz seines Umfangs) nicht nur äußerst kurzweilig und unterhaltsam sondern vor allem auch kulturhistorisch interessant: Das gesamteuropäische 18. Jahrhundert breitet sich darin vor den Augen des Lesers aus: Durch seine Reisen, bei denen er europäische Höfe und Metropolen besuchte, hatte er Kontakt zu bedeutenden Personen seiner Zeit. Casanova kannte die Päpste Benedikt XIV. und Clemens XIII., sprach mit Friedrich dem Großen und der Zarin Katharina II.. Neben den Herrschern war ihm auch die geistige Elite Europas vertraut: Da Ponte, Voltaire, Crébillon, von Haller, Winckelmann und Mengs zählten zu seinen Bekannten. Aber auch die "Normalsterblichen" - und da besonders die weiblichen Vertreter kamen in seinem Werk und seinem Leben nicht zu kurz.Hermann Kesten beschrieb Casanovas Schriften so: "Das ganze 18. Jahrhundert tummelt sich in seinen Memoiren und lacht, und räsoniert, und hurt, in keinem anderen Buch ist es so lebendig, so deutlich, so zum Riechen, Fühlen, Schmecken nah.""Dies ist aber noch nicht alles, meine entzückende Freundin: wenn ich mich von ihr getrennt habe, wirst du mit deinen zarten Händen die Körperteile waschen, die der Liebe dienen; hierauf wirst du sie mit einem feinem Battisttuch abtrocknen, das zu diesem Zweck bereit liegen wird. Dann verrichtest du an mir denselben Dienst, indem du versuchst, mich wieder zu beleben. Ich werde dann die Marquise abermals umarmen. Zum Schluß wirst du dieselben Abwaschungen vornehmen, und wenn du damit fertig bist, wirst du die Marquise küssen. Hierauf wirst du auch mich umarmen und mit deinen venetianischen Küssen das Werkzeug bedecken, womit ich das Opfer vollbr

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