Beschreibung

"Was die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten." Besonders im heutigen Zeitalter der Globalisierung gewinnt das Zitat von Kurt Tucholsky noch mehr an Aussagekraft. Die Dynamik und der Einfluss des globalen Marktes haben sich in den letzten Jahren verändert. Der Abbau von Handels¬hemmnissen und die weltweit steigenden Kommunikationsmöglichkeiten haben den Freihandel gefördert und insbesondere die Transportkosten gesenkt. So sind neue Rahmenbedingungen für Unternehmen entstanden. Um im immer härter werdenden globalen Wettkampf konkurrenzfähig bleiben zu können, mündete die Entwicklung in eine steigende regionale Spezialisierung und in die Konzentration auf nationale Kernkompetenzen. Michael E. Porter bezeichnete diese Konzentration als eine Anhäufung von Branchen in "Clustern". Die Untersuchung und Beobachtung von Clustern in verschiedenen Nationen hat gezeigt, dass Cluster nicht standardisiert sind. Jeder Cluster ist vielmehr ein Unikat, auch wenn es sich um gleiche Branchen in verschiedenen Nationen handelt. Dieses Buch beschäftigt sich darum mit der Thematik der Clusterbildung und stellt dabei dar, welche Faktoren ausschlaggebend für den Bestand sind und welchen wirtschaftlichen Nutzen sie den Regionen bringen, in denen sie lokal ansässig sind. Es werden auch die Risiken erarbeitet, denen Clustergebilde ausgesetzt sind. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Zusammenhang auf der Fragestellung, ob eine direkte Verbindung zwischen dem Ansatz von Clusterbildungen und der geographischen Nähe zu Metropolregionen gegeben ist.

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