Beschreibung

Sprechen und Denken - ein schwieriges Verhältnis. Wie formt die Sprache unser Denken, und was gewinnen und was verlieren wir dabei?Nicht alles Denken ist sprachliches Denken. Bilder und Klänge, Geräusche und Gefühle, Gesichter und Gebärden und vieles andere mehr: all dies taucht in unseren Vorstellungen auf und mischt sich in unser Denken ein. All diesem ist aber eines gemeinsam: Man kann es mit dem Mantel der Sprache umkleiden und es damit in eine Form, eine Form aus Wörtern, bringen. Durch diese Form können wir im Reich der Wörter Querverbindungen ziehen und Zusammenhänge stiften. Im Reich der Wörter kann das sprachliche Denken auf diese Weise Sinnverhältnisse gründen. Aber verblendet uns nicht auch der Wortzauber? Die Form, die wir in unserem Denken durch ihn gewinnen: Ist sie das Ereignis einer lebendigen Sinnentstehung in unserem Denken oder einer Sinnverödung in toten Formeln?

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