Beschreibung

Mit beiden Händen nahm Kiathira das Buch aus den Händen ihres geliebten Großvaters entgegen. Noch nie hatte sie etwas so Kostbares, so etwas Wunderschönes berührt. Immerhin begehrte der dunkle Herrscher höchstpersönlich diesen Schatz.Es fühlte sich wunderbar an. Kiathira roch an dem Papier, sog den Duft tief in sich ein und versuchte, sich ein Bild von der Welt außerhalb der Mauern zu machen, aus der das Buch kam. Eine Welt, die ihr unbekannt war. Schwermut machte sich in ihr breit und sie hasste aus tiefsten Herzen den dunklen Herrscher, ihr elendes Leben in Gefangenschaft voller Grausamkeit und Folter, die brutalen Requeben und die qualvolle Arbeit auf den Feldern.Sie wollte Elexandale sehen, wollte wissen, was Natur und Freiheit bedeuteten. Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als einmal Schnee fühlen können und Wald zu riechen. Wie wohl ein Fluss klang? Und welche Wesen gab es da draußen? Aber Kiathira schluckte ihren Groll herunter und öffnete Das leere Buch ...

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