Beschreibung

Wenn ein Politiker sein Privatleben in den Medien darstellt, sorgt das stets für Aufruhr beim Publikum, im Politikbetrieb und auch in den Redaktionen. In der Kritik schwingt die Annahme mit, dass das Privatleben von Politikern immer häufiger und tabuloser in den Medien präsent ist. Die Wissenschaft stimmte bislang in das Lamento ein, übernahm dabei jedoch meist ungeprüft die Argumente und Befunde der öffentlichen Diskussion. Empirische Analysen solcher Medienangebote, die die These einer zunehmenden Präsenz des Privaten stützen, fehlen. Tina Rohowski wertet daher 60 Zeitschriftenjahrgänge der Unterhaltungstitel "Bunte" und "Stern" von 1948 bis 2007 aus. Anhand der dort veröffentlichten Politiker-Homestories beantwortet sie folgende Fragen zum vermuteten Wandel von Privatheit und Öffentlichkeit: Machten Politiker im Laufe der Jahrzehnte immer häufiger ihr Privatleben zum Gegenstand der Berichterstattung? Wie stellen sie sich in den Homestories dar? Und welches Ziel verfolgen sie damit?
Das Buch wendet sich an Lehrende, Studierende und Akteure der Politikwissenschaft, der Journalistik, der Publizistik und der Geschichte.

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