Beschreibung

Gruppenschützende Rechte für Minderheiten und indigene Völker existieren im modernen Völkerrecht neben individuellen Menschenrechten. Konflikte zwischen diesen Arten von Rechten stellen ein Grundproblem kulturell pluraler Gesellschaften dar. Diesen Konflikten und dem dahinter stehenden Spannungsverhältnis zwischen Gruppenschutz und Individualschutz geht die Arbeit nach. Sie beginnt mit einer Bestandsaufnahme gruppenschützender Rechte für Minderheiten und indigene Völker im Völkerrecht und untersucht sodann das Spannungsverhältnis in rechtsphilosophischer und rechtsvergleichender Perspektive. Darauf aufbauend zeigt die Arbeit Wege auf, wie das Völkerrecht trotz der grundsätzlichen Dichotomie zwischen Gruppen- und Individualschutz weiterentwickelt werden kann, um im Einzelfall für einen angemessenen Ausgleich zwischen individuellen Menschenrechten und gruppenschützenden Rechten zu sorgen.

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