Beschreibung

»... Dafür nehmen seine wunderbar leichten Sätze noch den bedrückendsten Themen die Schwere. Marías ist ein feinsinniger Chronist der Gegenwart. ...« Kersten Knipp (NZZ, 14.3.2006) »... Wir bitten um einen Schluß der Trilogie, der das Niveau dieses Mittelstücks hält.« Andreas Kilb (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.3.2006) »Wollte Gott, daß niemand uns jemals um etwas bittet oder auch nur fragt, weder um einen Rat noch um einen Gefallen ...«, so beginnt »Tanz und Traum«, der zweite Band von »Dein Gesicht morgen «, in dem wir die weitere Geschichte von Jaime Deza erfahren, jenes Spaniers, der für den englischen Geheimdienst oder dessen Sondereinheit MI6 arbeitet und dessen Aufgabe darin besteht, vorherzusehen, wie sich jemand in Zukunft verhalten wird oder auch zu erkennen, wie sein Gesicht morgen sein wird. »Tanz und Traum« läßt uns abermals in die betörende Prosa seines Autors eintauchen und bringt uns zum Nachdenken über viele Dinge, von denen wir glauben, daß wir sie »ungewollt« tun, bis hin zu den gewalttätigsten, und von denen wir am Ende überzeugt sind, daß sie »kaum zählen«, und sogar, daß sie niemals getan wurden. Pressestimmen »... Steckt in allen Romanen von Marías Autobiographisches, so nimmt er in "Tanz und Traum" ein Thema auf, das in Spanien seit geraumer Zeit groß in Mode ist, das aber nur wenige - wie Jorge Semprún - mit solch großer Virtuosität wiederzugeben vermögen: den Bürgerkrieg. Seine Folgen bis in unsere Tage verbindet Marías mit seinem alten, weiterentwickelten Leitmotiv: Hören müssen - um dann schwiegen zu können. Nichts erzählen, nichts weitersagen. Denn gefragt, gebeten, angebettelt zu werden, etwas erzählen zu bekommen ist unvermeidlich. ...« Stefanie Bolzen (Die Welt, 10.6.2006) »... Dann blickt man durch das Sprachgewebe in eine Welt, in der die organisierte Unvernunft regiert, Gier und Betrug, Grausamkeit, Rachsucht, Selbsttäuschung, verletzte Eitelkeit. ... Dies ist ein Buch, das ohne Gelehrtheiten auskommt. Es gibt eine Kunst jenseits des Virtuosen, die Marías zuletzt verlernt hatte. Nun zeigt er, daß er sie noch beherrscht. ... Wir bitten um einen Schluß der Trilogie, der das Niveau dieses Mittelstücks hält.« Andreas Kilb (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.3.2006) »... Auch er lässt die Dinge, oder besser: die Sätze einfach laufen, bald hierhin, bald dorthin wehen, auf dass sie die verschiedensten Muster und Figuren bilden. Und so ist auch die Verbindung zum ersten Teil der Trilogie bestenfalls eine lockere. Eine Fortsetzung im klassischen Sinn ist das nicht. Doch sollte den Leser das stören? Die Geschichte, der Plot hat bei Marías ohnehin ausgedient. Dafür nehmen seine wunderbar leichten Sätze noch den bedrückendsten Themen die Schwere. Marías ist ein feinsinniger Chronist der Gegenwart. ...« Kersten Knipp (Neue Zürcher Zeitung, 14.3.2006) »Nach fast 500 Seiten hat man immer noch nicht genug. Zumal viele spannende Fragen offen bleiben ...« Andreas Steppan (Münchner Merkur) zu Band 1

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