Beschreibung

Fusionen und Akquisitionen sind einem hohen Misserfolgsrisiko ausgesetzt. Unternehmen müssen sich angesichts einer damit oft einhergehenden Geld- und Wertvernichtung die Frage stellen, welche Maßnahmen einzuleiten sind, wenn sich Erwartungen an Unternehmenszusammenschlüsse nicht erfüllen. Eine in diesem Zusammenhang bislang kaum beobachtete Maßnahme stellt ein Demerger, also die bewusste Revidierung einer Fusion oder Akquisition, dar. Die Seltenheit dieser strategischen Option in der unternehmerischen Praxis ist vor allem auf die fehlende Expertise im Umgang mit Demergern zurückzuführen. Für das mangelnde Know-how ist in besonderer Weise die Wissenschaft verantwortlich, die sich bisher nur spärlich mit demergerspezifischen Wirkungsbeziehungen und Erfolgsfaktoren beschäftigt hat. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit der Frage nachgegangen, wie Demerger zu operationalisieren sind und welche Faktoren dabei eine erfolgskritische Rolle spielen. Die Ergebnisse dieser empirischen Untersuchung bieten konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Demergern. Es werden wichtige Erkenntnisse für ein erfolgreiches Demerger-Management und damit Demerger-Erfolgsfaktoren geliefert. Die Studie ist zudem eine Grundlage für die noch junge Demerger-Forschung. Sie leistet somit einen Beitrag zur Untersuchung neuer Lösungsmöglichkeiten im Rahmen des strategischen Managements und für die Wahrnehmung von Demergern als strategische Option. Das Buch richtet sich an Wissenschaftler und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Organisation, Unternehmensführung, strategisches Management oder M&A sowie an Verantwortliche in M&A-Abteilungen und andere Entscheidungsträger in Unternehmen.

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