Beschreibung

Inzwischen sprechen die Fachleute von "Euroimperialismus". Damit meinen sie: Die EU betreibe eine imperialistische Außen- und Außenwirtschaftspolitik. Die Hegemonialmächte im Bündnis nutzten dieses, um ihre Interessen zu sichern. Es geht um Einfluss, Märkte und Rohstoffe. Und gegenüber schwächeren Mitgliedern verhalten sie sich - wie man drastisch bei der "Bewältigung" der Eurokrise gezeigt bekommt - geradezu neokolonialistisch. Der Völkerrechtler Gregor Schirmer bringt Fakten und Zusammenhänge, die die gefährliche Entwicklung der Europäischen Union zeigen. Er interpretiert nicht nur Erscheinungen, die öffentlich vermeldet werden, sondern nennt die Beschlüsse und die Konsequenzen, mit denen wir noch zu rechnen haben. Und Schirmer konstatiert auch: "Für Linke und andere Demokraten ist die EU ein relativ neuer und ungewohnter Kampfplatz, auf dem sie sich noch nicht richtig zurechtgefunden haben."

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