Beschreibung

Es ist die große Suche nach dem kleinen Glück, dieses zarte Fallada-Motiv, das auch in diesem Roman anklingt und seinen Helden, den abenteuerlustigen Jungherrn von Strammin, auf eine Reise ins Ungewisse lockt. Im Januar 1943 erhielt Hans Fallada den Auftrag, einen Roman für die illustrierte Zeitschrift »Die Woche« zu schreiben. Bereits am 26. März – Fallada hatte seine Arbeit wegen eines Sanatoriumsaufenthaltes unterbrechen müssen – meldete er zufrieden: »Es ist ein Manuskript, das ich ohne alles falsche Gewissen absende – wenn es auch nur ein Unterhaltungsroman ist –, und das sage ich nur selten.« Der Roman erschien im selben Jahr in Fortsetzungen: in einer gekürzten Fassung, die Fallada selbst redigiert und autorisiert hatte. Unter dem Titel »Junger Herr – ganz groß« veröffentlichte der Ullstein-Verlag den Roman dann 1965, ohne Hinweis auf die Textgrundlage. Unsere Ausgabe folgt der handschriftlichen Fassung, mit dem Titel, den Fallada gegenüber dem zunächst gewählten – »Die Weizenballade« – favorisierte.

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