Beschreibung

»Vom vielversprechenden Anfang bis zur unerwarteten Schlußpointe ist dieser bemerkenswerte Roman spannend erzählt« Süddeutsche Zeitung »Johann Ritter kam nach Berlin, um binnen eines Jahres Geld, eine große Altbauwohnung und einen Sportwagen zu besitzen. Er meinte, daß es nur zwei Wege dorthin gab. Man konnte Drogen verkaufen oder sich selbst. Er war zu beidem bereit.« Berlin 1984, die großen politischen Zeiten sind vorüber. Auf die Tragödien folgen die Farcen. Alles ist möglich und daher einerlei. Was ist noch übrig außer den Hülsen des Lebens, das andere verschossen haben? Lebt man denn, wenn andere leben? fragt sich Johann, der nach Berlin kommt und nichts als Geld verdienen will. Und ist es die Konsequenz, zu sagen, man lebt nur, wenn kein anderer mehr lebt? Angeekelt von der Stadt und den Menschen beschließt Johann, einen Mord zu begehen, um reinen Tisch zu schaffen und all der Beliebigkeit einen sauberen Tod entgegenzusetzen.

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