Beschreibung

Die Wahlbeteiligung an den EU-Parlamentswahlen sinkt kontinuierlich. Franzosen, Niederländer und Iren lehnen den Verfassungsvertrag in Bürgerreferenden ab. Statistiken der Kommission belegen die Ursache dieses Phänomens: Verständnisprobleme und Informationsmangel. Um dem ein Ende zu setzen, veröffentliche die EU-Kommission 2006 das Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik - einen Katalog an Maßnahmenvorschlägen, die in einer Bürgerkonsultation diskutiert werden sollten. Eine Diskussion, welche den Beginn einer neuen Ära in der EU-PR herbeirufen sollte. Die PR-Strategie der EU-Kommission bietet einen umfassenden Überblick über die Kommunikationsaktivitäten der Kommission von Anfang der 90er Jahre bis hin zur Veröffentlichung des Weißbuchs, sowie die daraus resultierende wissenschaftliche Diskussion. Dabei werden wichtige Zusammenhänge zwischen Politik, Demokratie und PR erleuchtet.Inwiefern hat sich das PR-Denken der Kommission mit dem Weißbuch geändert? Gibt es überhaupt eine handfeste Strategie? Und besteht berechtigte Aussicht darauf, das Kommunikationsdefizit zu mindern? Dies sind die Hauptfragen der Autorin. Eine umfassende Presseresonanzanalyse des Weißbuchs in deutschen und französischen Zeitungen bringt dazu überraschende Antworten.

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