Beschreibung

Die zentrale Fragestellung des Themas lautet: Ist es sinnvoll und ein Vorteil, Wirtschaftsmediation in die bestehende Konfliktkultur eines mittelständischen Unternehmens zu implementieren? Falls ja, wie kann dies geschehen und wie verändert sich die Konfliktkultur dadurch? Wirtschaftsmediation ist ein in Deutschland relativ neues Verfahren der Konfliktregelung. Trotz allem, gibt es schon erste nachweisbare Erfolge dieses Verfahrens in Unternehmen. Um eine theoretisch fundierte Grundlage für die Praxisuntersuchungen zu liefern, wird, nach einer Einführung in die zentralen Fragestellungen sowie der Definition der wichtigen Begriffe, die Theorie von Unternehmenskonflikten erläutert. Nach einer Einführung in das zu untersuchende Unternehmen, wird näher auf die theoretischen Aspekte der Unternehmenskultur eingegangen. Danach wird durch fundierte Analysen wie bspw. Interviews mit Unternehmensmitgliedern, durch Fragebögen sowie andere statistische Auswertungen der Ist-Zustand der Konfliktkultur dargestellt. Die Untersuchung bezieht sich auf alle Formen und Arten von Konflikten. Nach erfolgter Analyse und Feststellung von Handlungsbedarf wird die Theorie der Wirtschaftsmediation näher erläutert. Anschließend wird die Implementierung eines Konfliktmanagementdesigns mit Schwerpunkt Mediation vorgeschlagen, dass aber ebenso durch personal - und organisationsentwickelnde Maßnahmen unterstützt werden soll. Das System ist auf die Ergebnisse der vorherigen Analyse zugeschnitten. Die zentrale Rolle hat der Konfliktmanager inne, der auch als Personalentwickler agiert. Er agiert bei Konflikten und leitet u.a. auch Maßnahmen zur Konfliktprävention ein. In einem mittelständischen Unternehmen ist es durchaus möglich, diese Rollen sinngerecht zu vereinen. Zum anderen wird die Veränderung im Sinne eines transformativen Change Management Prozesses innerhalb des Unternehmens durch ein solches System besser unterstützt und angenommen. Abschließend wird ein Maßnahmenkatalog für die Implementierung eines personalentwicklungsorientierten Konfliktmanagementdesigns erstellt, der sich in operative und strategische Maßnahmen aufteilt. Im Anschluss werden die potentiellen Ergebnisszenarien betrachtet. Die Möglichkeiten und Chancen, die sich bieten, aber auch eventuelle Risiken und Hindernisse im Hinblick auf die Konfliktkultur und damit auch letztlich die Unternehmenskultur betreffend. Wirtschaftsmediation dient nicht nur zur Konfliktbehandlung, sondern fördert und fordert auch soziales Lernen, was wiederum für dysfunktionale Konflikte präventiv wirkt. So sollte sich im Idealfall eine stärkere, fördernde Unternehmenskultur heranbilden, die durch ein werteorientiertes Humanressourcen Management das vorhandene Potential besser ausnützt, und damit positiv zum Unternehmenserfolg beiträgt.

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