Beschreibung

Längst verdient der exmatrikulierte Medizinstudent Bringfried Schramm sein Brot als Mitropakellner, als Telegrammbote und als Hilfsarbeiter auf dem Bau, da spielt er für seine Frau Jana, die so gern an etwas glauben möchte, und für die Leute seines Heimatortes immer noch die Rolle des zukünftigen Doktors. Fantasiereich beschreibt er in seinen Briefen die Anstrengungen des Studentenlebens und beginnt fast selbst, seine Erfindungen für wahr zu halten.Auf der Flucht vor der eigenen Entscheidung wird Schramm immer wieder auf sich selbst verwiesen, als ihn andere mit ihren Problemen konfrontieren: Marietta, die unglückliche Köchin, Robert Woitak, dessen Mantel er versehentlich trägt, und Pandoletzky, der Leben und Literatur ständig durcheinander bringt.Bringfried wird an einem Bild gemessen, das sich andere von ihm machen. Dagegen kann er schwer an, denn nichts ist unglaublicher als die Wahrheit. Es bedarf vieler Um- und Irrwege, ehe er auf sich selbst bezieht, was ihm der Bauarbeiter Halimasch zuflüstert: Am Ende muss jeder selbst wissen, was er tut... Am Ende ist jeder für sich selbst verantwortlich.Das Buch erschien erstmals 1976 beim Mitteldeutschen Verlag Halle (Saale).

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