Beschreibung

Der isländische Junge Sigmar lebt irgendwo auf dem Land bei seinen Verwandten Björg und Águst. Sein Alltag ist geprägt vom Rhythmus des Hoflebens und von gähnender Langeweile, der er mit selbsterdachten Spielen und dunklen Phantasien zu entfliehen sucht. Eines Tages malt Sigmar ein Bild mit einem Flugzeug, einem Hai, einer Hütte, einem Teich und sich selbst - als Eichhörnchen. Unerwartet beginnt das Tier sich zu bewegen, Sigmar verwandelt sich in das Eichörnchen und verschwindet in seinem Bild.Das Eichhörnchen begibt sich auf Wanderschaft, bezieht in der gleichermaßen von Tieren und einigen Menschen bewohnten Stadt eine Kellerwohnung, geht ins Kino, langweilt sich und trifft auf der Suche nach Möbeln auf den Bären Hildibrandur, der als Antiquar arbeitet. Gyrdir Elíasson liebt das Absurde, aber seine Geschichten sind von poetischer Kraft und bei aller Skurrilität zurückhaltend und leise im Ton.Elíasson wurde 1998 mit dem Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet. 2011 wurde er mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates geehrt.

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