Beschreibung

Die Neugestaltung und Implementierung von adäquaten Entlohnungssystemen ist für viele öffentliche Verwaltungen ein notwendiger Schritt, um den im Rahmen von New Public Management (NPM) laufenden Reformtätigkeiten und der daraus geforderten, vermehrten Leistungsorientierung gerecht zu werden. Mit zunehmender Erfahrung in Forschung und Praxis zeigt sich klar, dass die eigentliche Herausforderung bei solchen Veränderungsprozessen nicht ausschliesslich in der Konzeption selbst, sondern vielmehr in der Implementierung zu sehen ist. Die Implementierung derartiger personalwirtschaftlicher Systeme wurde bisher sehr selten systematisch untersucht. Dies gilt im besonderen Masse für die schweizerische öffentliche Verwaltung. In der vorliegenden Arbeit stehen Effektivitäts- und Effizienzüberlegungen zur Implementierungstätigkeit im Vordergrund. Mit Hilfe einer qualitativen Forschungsmethodik wird aufgezeigt, wie weit bzw. welche ökonomischen und sozialen Faktoren den Implementierungserfolg zu beeinflussen vermögen. Auf der Basis dieser Einsichten werden schliesslich Gestaltungsempfehlungen formuliert, die zu einer höheren Effizienz des Implementierungsprozesses führen sollen. Dabei zeigt sich, dass erfolgreiche Implementierungsarbeit nicht nur von der Identifikation und Ausgestaltung spezifischer Einflussfaktoren abhängt. Mitentscheidend für den Implementierungserfolg sind auch die Art und Weise der Anwendung der einzelnen Faktoren " eine Kunst also, existierende Einflüsse situationsadäquat zu dosieren und zu kombinieren.

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