Beschreibung

Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich die Anzahl der Auslandseinsätze der Bundeswehr stark erhöht. Gleichzeitig veränderte sich der Charakter des Engagements von reinen Überwachungseinsätzen hin zu komplexen Friedensmissionen. Im Zuge dieser Entwicklungen nahmen die Berührungspunkte von Akteuren der Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik bei Einsätzen im Ausland und Abstimmungsprozessen im Inland stark zu. Seither wird über Reichweite, Grundsätze und Ziele dieser zivil-militärischen Schnittstellen kontrovers diskutiert. Staatliche Akteure betonen die Notwendigkeit einer engeren Verzahnung zur Gewährleistung eines kohärenten Vorgehens, während Nichtregierungsorganisationen häufig ein distanzierteres Verhältnis bevorzugen. Das Beispiel Afghanistan zeigt auf, dass inzwischen etablierte Vorgehensweisen und Ansätze bestehen. Dennoch gelten viele Fragen in diesem sehr dynamischen, komplexen Themengebiet als unbeantwortet.Die vorliegende Studie analysiert und vergleicht deutsche und britische Ansätze zur Gestaltung entwicklungspolitisch-militärischer Schnittstellen im Zeitraum von 2004 bis 2009.

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