Beschreibung

Der Chemiker und Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald (1853-1932) ist vor allem für seine Leistungen auf dem Gebiet der Katalyse bekannt. Er war aber nicht nur ein bedeutender Naturforscher und Entdecker, sondern auch führender Vertreter des Monistenbundes und entschlossener Verfechter eines wissenschaftlich fundierten Weltbildes. Im Sinne seiner "Energetik" war die ganze Welt als eine Erscheinungsform der Energie aufzufassen. Sie galt ihm als Primärsubstanz des Universums und damit auch als Grundprinzip des Lebens. Die vorliegende Abhandlung über die Bedingungen genialer wissenschaftlicher Leistungen bietet einen Einblick in sein energetisches Denken und seine Anwendung naturwissenschaftlicher Axiome auf Fragen der Gesellschaft. Auch das Handeln des Menschen unterliegt für ihn natürlichen Prinzipien. "Die Erfinder und Entdecker", so meint er, "sind nun die Menschen, welche das Geschehen in bessere, d. h. wünschenswertere oder willkommenere Bahnen lenken, als die bisherigen waren, und ihre Tätigkeit muß daher im allgemeinsten Sinne sich in ener¬getischen Formen darstellen lassen."

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