Beschreibung

Die Facility Management Kosten in deutschen Krankenhäusern liegen bei ca. 20%. Das macht bei einer Gesamtsumme von 62 Mrd. EUR für die Krankenhausbehandlung in Deutschland ca.12 Mrd. EUR aus. Im Gegensatz zu den Primärleistungen können die Leistungen des Facility Management noch nicht durch ein etabliertes System, wie den G-DRG transparent dargestellt werden. Es ist jedoch wichtig, in einem so komplexen Gefüge wie einem Krankenhaus eine Kostentransparenz auch für die Sekundärkosten zu schaffen. Der Fokus dieser Studie liegt auf dem Sekundärprozess, dem Facility Management, da eine detaillierte Betrachtung des Primärprozesses, der Behandlung und Pflege, bereits existiert. Zunächst werden Definitionen für das Facility Management, das Krankenhaus und die Beziehung und Teilung von Primär- und Sekundärprozess gegeben. Dadurch wird die Abhängigkeit der beiden Prozesse erklärt und verdeutlicht. Im Weiteren findet eine Abgrenzung zu der sechsten Lebenszyklusphase, der Betriebs- und Nutzungsphase, statt. Des Weiteren wird untersucht, welchen Anteil die Facility Management Kosten im Universitätsklinikum Aachen (UKA) ausmachen und wie diese prozentual verteilt sind und die Reihenfolge der Facility Management Produkte von Abel wird überprüft. Bei dieser Studie wird die produktorientierte Verrechnung der Leistungen des Facility Management angewendet.Darüber hinaus sollen die Facility Management Kosten verursachergerecht zugeordnet werden können und die Leistungen und Kosten des Facility Management transparent dargestellt und prognostizierbar gemacht werden. Das hausinterne Verrechnungsmodell, die Kategorisierung des Universitätsklinikums Aachen (UKA) und die Gewichtung der GEFMA Richtlinie 812 werden gegenüber gestellt. Zusätzlich werden Vor- bzw. Nachteile der jeweiligen Systeme hinterleuchtet und auf Anwendbarkeit überprüft.

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