Fair-Value Bilanzierung in der Finanzkrise: Kritische Betrachtung der Bewertung und Umgliederung von Finanzinstrumenten

Beschreibung

Immobilienkrise, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Konjunkturkrise sind zu gängigen Begriffen unseres Alltagslebens geworden. Kaum eine Nachrichtensendung wird ausgestrahlt, ohne dass diese Begriffe thematisiert werden. Tatsache ist, dass sich die Welt nach Ansicht der Wirtschaftsexperten in der größten wirtschaftlichen Krise befinden soll seit der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1931. Banken gehen insolvent, Firmen führen Kostensparmaßnahmen durch und die Politik versucht mit Konjunkturpaketen die Krise in den Griff zu bekommen.Neben der gegenwärtigen Rezession hat die Krise auch einen Vertrauensverlust gegenüber den weltweiten Finanzmärkten mit sich gebracht. Speziell Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden, mussten starke Kursverluste hinnehmen. Der DAX fiel zeitweise bis unter die 4000 Punkte-Marke. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass die börsennotierten Unternehmen zusätzliche Belastungen für ihre Aktienportfolios hinnehmen mussten. Speziell die Banken, welche größere Bestände an Wertpapieren wie Aktien und Schuldverschreibungen in der Bilanz hielten, waren nun existenzbedrohenden Risiken ausgesetzt. Einen großen Effekt hatten dabei die Bilanzierungsregelungen bezüglich der Fair Value-Bilanzierung.Ziel dieses Buches ist es, die Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten darzustellen und diese vor dem Hintergrund der Finanzkrise kritisch zu würdigen. Dabei wird in dieser Arbeit speziell die Fair Value-Bewertung behandelt, da diese durch die Finanzkrise stark in die Kritik geraten ist, und durch das Amendement vom 13.10.2008 eine Gesetzesänderung vorgenommen wurde. Des Weiteren werden die Gesetzesänderungen zur Umklassifizierung von Finanzinstrumenten und die aktuell geplanten Gesetzesänderungen dargestellt und behandelt.

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