Beschreibung

Flächenverbrauch sowie Störungen und Zerschneidungen in der Landschaft führen für viele Tier- und Pflanzenarten zu einschneidenden Konsequenzen. Erhöhte Mortalität, Dezimierung von Lebensräumen, verringerter Genaustausch und Verinselung der Restpopulationen erfordern eine weit über die einzelne Population oder den einzelnen Biotop hinausgehende Betrachtungsweise. Durch Verknüpfung von geographischen, verhaltensbiologischen und populationsökologischen Ansätzen wird hier erstmals ein geschlossener Überblick über das Thema vorgelegt. Anhand von Beispielen werden die Einflüsse von Störungen und in den einzelnen Wirkebenen wie Verhalten, Habitatnutzung und Population erläutert. Schlussfolgerungen für die Umwelt-, Landschaftsplanung, den Artenschutz und die Eingriffsregelung bieten neben der Vermittlung eines in sich geschlossenen Theoriegebäudes auch dem Praktiker im Naturschutz eine wertvolle Hilfe für die tägliche Arbeit.

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