Beschreibung

Sabine Bangel leidet seit fast zwanzig Jahren unter Agoraphobie, einer der wohl belächeltsten Krankheiten unserer Gesellschaft. Trotz einer geschätzten Zahl von sechs Millionen Agoraphobikern in Deutschland ist das Öffentlichkeitsbewußtsein gering - teils weil Betroffene ihr Leiden verheimlichen, teils weil Agoraphobiker immer noch als "verrückt" abgestempelt werden. Sie erzählt von ihrem Leben mit der Angst, einem Leben, das mit den Jahren immer enger wurde, einem Leben ohne Handlungsfreiheit. In anschaulicher Weise werden der Rückzug aus der Gesellschaft, die Problematik innerhalb von Beziehungen, verschiedene Einflüsse, die die Panikattacken immer wieder hervorrufen, Isolation, Einsamkeit, Stigmatisierungen und die durch Unwissenheit geprägten, mangelhaften Hilfsmöglichkeiten durch Ärzte und Therapeuten dargestellt.

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