Beschreibung

"Das ist der Mutterschmerz der Wahrheit, daß sie den Schoß zerreißt, der sie gebiert. Ein jedes Neuerschaute wird für den, der es erschaut hat, ruhlose Qual. Es muß ja wohl so sein, daß das Neue, weil neu, nicht vernommen wird, und der Denker, weil er selten ist, einsam bleibt."Der umstrittene Dichter und Philosoph Heinrich Freiherr von Stein schreibt über den ebenso umstrittenen Dichter und Philosophen Giordano Bruno. Indem er sich Brunos philosophischer Lehre über dessen poetisches Werk nähert, gelingt von Stein eine eindringliche Beschreibung eines kontroversen und streitlustigen Denker, der zum Märtyrer wurde, weil er Wahrheiten aussprach, für die seine Zeit noch nicht bereit war.

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