Hierarchiefreiheit in Organisation und Kommunikation: Eine empirische Untersuchung am Beispiel der holländischen Unternehmensberatung Kessels & Smit

Beschreibung

Nach dem klassisch-transaktionskostentheoretischen Verständnis ist die Hierarchie die elementare und dominierende Koordinationsform für alle Ausprägungen von Organisationen " seien es strikt-hierarchische, zentralistische Organisationen in der idealtypischen Gestalt des Weberschen Bürokratiemodells oder hierarchisch "abgeschwächte" Ausprägungen in Gestalt von Hybriden oder "dezentralen Hierarchien". Frei nach dem Zitat von Weick untersucht das vorliegende Buch am Beispiel einer unkonventionellen Unternehmensberatung, ob neben der Hierarchie eine weitere, nicht-hierarchische Koordinationsform für Organisationen existiert und welche Rolle dabei die Kommunikation inne hat. So fragt die Autorin, ob in der Praxis eine Organisation ohne Chefs, CEOs und Vorgesetzte funktionieren kann und welche Strukturen und Koordinationsmechanismen an die Stelle der hierarchischen treten. Neben diesen kontextbezogenen Fragen erforscht die Autorin vor allem die Rolle der Kommunikation in einen solchen hierarchiefreien Kontext. Inwiefern unterscheidet sich die Kommunikation in einen hierarchischen von einen hierarchiefreien organisationalen Kontext? Wie wird geführt, entschieden und koordiniert und welche Rolle spielt dabei die Kommunikation?"For me, it is an experiment to find out how to organise a living system of colleagues in a different way. Without hierarchy, without managers, without positions, without abuse of power, without big differences, unfair differences on the basis of financial systems." (Organisationsmitglied in Utrecht, Niederlande)

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