Beschreibung

Sibylle Plogstedt ist 24, als sie von der Staatssicherheit der Tschechoslowakei 1969 verhaftet wird. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Petr Uhl war sie in der Opposition gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes tätig. Eineinhalb Jahre ist sie in Haft. 30 Jahre bleibt sie gefangen in ihren Erinnerungen, erst dann kann sie sich der Vergangenheit stellen. Warum willigte sie, gegen ihre ursprüngliche Absicht, in die Ausweisung ein und verließ Petr und Prag? Was hatte es mit Marta auf sich, mit der sie die längste Zeit eine Zelle teilte? War sie psychisch krank oder Instrument der Staatssicherheit? Sibylle Plogstedt versteht es, Geschichte an der eigenen Geschichte zu erzählen " vom Prager Frühling über die Aktionen der westdeutschen Linken von 1968 bis zur heutigen Debatte über den Umgang mit Geheimdienstakten.

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