Beschreibung

Der vorliegende Essay ist einem Problemkreis gewidmet, der in einschlägigen Publikationen ab und an eine 'inhaltliche Auffrischung und Erneuerung' erfährt: Es ist der oft unbedachte und leichtfertige Umgang mit statistischen Informationen, der nicht nur im akademischen Alltag, sondern auch und vor allem in den Medien wie ein Gespenst umhergeistert und seine skurrilen Kapriolen dreht. Der etwas ungewöhnlich anmutende Titel des Essays benutzt die Metapher von der 'Hexenküche der Statistik', in der sowohl das Widersinnige, das Trügerische, das Sinnentstellende, das Skurrile als auch der närrische und mitunter erheiternde Hokuspokus im Umgang mit zahlenmäßigen und/oder statistisch erhobenen Informationen einer kritischen und zugleich lehrreichen Betrachtung unterzogen wird. Im Zentrum der essayistischen Betrachtungen steht dabei die Allegorie vom 'Eintopf', bei dem zum Teil wohl bewusst und zum Teil unbewusst und unbedacht zahlenmäßige Informationen in einem Topf verrührt werden, der sinnbildlich als ein 'Zahleneintopf' in der Regel eher schwerverdaulich als leichtbekömmlich ist. Die essayistischen Abhandlungen folgen in erster Linie einem bildungsorientierten Ansatz, in welchem sowohl elementare als auch anspruchsvolle statistische Betrachtungen aus dem praktischen Leben im Vordergrund stehen. Der Essay wendet sich neben Lesern, die an diesem Problemkreis interessiert sind, vor allem an Lehrende und Studierende der Wirtschafts-, Sozial- und Kommunikationswissenschaften sowie an alle, die in ihrer täglichen Arbeit statistische Informationen aufbereiten, analysieren und präsentieren müssen.

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