Beschreibung

pdf-FormatVan Gogh, Hölderlin oder Nietzsche sind vielleicht die berühmtesten Künstler, von denen man weiß, daß ihre Krankheiten nicht ohne Einfluss auf das künstlerische Werk blieben. Dies pathographische Interesse führte zu Anfang des 20. Jahrhunderts zu zahlreichen Studien, von denen jene, die Julius Möbius, Wilhelm Lange-Eichbaum und Karl Jaspers verfaßten, die größte Bekanntheit erlangten. Zeitgleich betrachtete Hans Prinzhorn in der »Bildnerei der Geisteskranken« die Werke Kranker als besonderen Ausdruck künstlerischen Schaffens.Heute werden die Zugänge zur Pathographie der Künstler methodisch erweitert. Der neurowissenschaftliche Fortschritt ermöglicht neue Einsichten in den Zusammenhang von Kunst und Krankheit. Zudem öffnet sich die geisteswissenschaftliche Forschung den klinisch fundierten Erkenntnissen. Der Sammelband verknüpft diese unterschiedlichen Perspektiven. Zwei Essays, geschrieben von freischaffenden Künstlern, schließen den Bogen der interdisziplinären Beiträge.Mit Beiträgen von: Olaf Blanke, Matthias Bormuth, David T. Bradford, Susanne Hilken, Doris Kaufmann, Ubaldo Nicol, Klaus Podoll, Walter Sachs, Michael Schmidt-Degenhard, Richard Schroeter und Carsten Spitzer.

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