Beschreibung

»Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat.« – Wie der Skandal um den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wieder einmal gezeigt hat: Die Lüge gilt bei Politikern als Berufskrankheit. Doch werden wir wirklich ständig hinters Licht geführt? Und – so fragt der renommierte Politologe John J. Mearsheimer in seinem provokanten neuen Buch – geschieht das stets zu unserem Nachteil? Mearsheimer wägt ab zwischen dem Wert der Unwahrheit und ihren Gefahren. Seine Darstellung besticht durch einen klaren, illusionslosen Blick auf die Lüge als Werkzeug des politischen Geschäfts. Mearsheimer wartet mit einer Typologie der politischen Lüge auf und belegt sie mit bekannten Beispielen aus dem politischen Alltag der Gegenwart. Dieser neue Blick, der die Lüge nicht als moralisches Problem betrachtet, führt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die Lüge muss nichts schlechtes sein – und sie ist weit seltener, als wir denken.

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