Beschreibung

Das gemeinsame Essen und Trinken prägte wesentlich die Identität antiker Gemeinschaften: Soziales und religiöses Selbstverständnis, Zugehörigkeit und innere Struktur sowie die Abgrenzung von anderen Gruppen waren in hohem Maße durch das gemeinsame Mahl bestimmt. Unter diesem Paradigma behandeln die Beiträge des vorliegenden Bandes frühchristliche Gemeinschaftsmähler in ihrem kulturellen und religionsgeschichtlichen Kontext. Sie untersuchen die rituelle Mahlpraxis und den Diskurs über Mähler vom klassischen Athen über Qumran, die neutestamentlichen Schriften und die Kirchenväter bis hin zu den ältesten Klosterregeln.

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