Beschreibung

Der stetig hohe Kostendruck im deutschen Gesundheitswesen sowie der medizinisch- technische Fortschritt, die demographische Entwicklung und die daraus resultierende Multimorbidität bis ins hohe Alter geben dem Gesundheitssystem immer neue Aufgaben auf, um auch in den kommenden Jahrzehnten noch bestehen zu können. Der Ruf nach Aufweichung der sektoralen Trennung und nach mehr Wettbewerb zwischen Kassen und vor allem zwischen den Leistungserbringern im Hinblick auf Erhaltung der Solidarität und flächendeckenden Versorgung macht es nötig, nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Anhand des gegebenen ordnungspolitischen Rahmens untersucht der Autor, in wie weit "selektives Kontrahieren", also die Möglichkeit mit ausgesuchten Leistungserbringern Versorgungsverträge abzuschließen, als Wettbewerbsinstrument dienen kann um Effizienz- und Effektivitätssteigerungen zu erzielen und welche Vorraussetzungen hierzu erfüllt sein müssen.

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