Beschreibung

"Man muss nur wollen", stellt der Heilpraktiker fest. "Ich würde mal zum Osteopathen gehen", rät die Freundin. Über die richtige Behandlung bei Migräne meint wirklich ein jeder Bescheid zu wissen. Das bekommt auch Kalinka Nauer zu spüren, die sich auf die Suche nach dem richtigen Arzt und dem passenden Therapeuten macht. Sie lernt dabei attraktive Knochenbrecher kennen, stößt auf Pupillenspezialisten, die etwas Schlimmes in ihren Augen sehen und besucht Nervenärzte, die außer der Herausgabe von Kopfschmerzkalendern nicht viel zu bieten haben. Mitunter stellt Kalinka sich die Frage, was schlimmer ist: die Migräne selbst oder die klugen Ratschläge der Mitmenschen. Dabei will sie doch einfach nur ihre Schmerzen loswerden und ein ganz normales Leben mit Familie, Freunden und Job führen. Ihr Chef sieht das allerdings ein bisschen anders.Das Leben mit Migräne ist anstrengend. Die Autorin Kirsten Wendt weiß das aus eigener Erfahrung nur zu gut, denn sie leidet selbst seit Jahren unter den Attacken, die häufig heruntergespielt und nicht ernst genommen werden. Unvorstellbar, dass es sehr viele Menschen gibt, die trotz der starken Schmerzen studieren, zur Arbeit fahren, Kinder großziehen und den Garten verschönern. Vertuschung ist dabei alles, denn gegen Migräne kann man etwas tun " denken jene, die sich nicht damit herumplagen müssen.In ihrem unterhaltsamen Roman beschreibt Kirsten Wendt den Alltag einer Migräne-Patientin mit all seinen Facetten " teils heiter, teils nachdenklich und manchmal deprimiert.

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