Beschreibung

Fast jede Ausbildung vermittelt in erster Linie nur die Sachkenntnisse. Zwischenmenschliche Fähigkeiten werden oft vernachlässigt oder überhaupt nicht geschult. Zum Beispiel übernehmen viele Fachkräfte früher oder später eine Teamleitungs- oder Führungsfunktion. Jedoch haben die wenigsten von Ihnen zwischenmenschliches Know-how oder Führungswissen in der Ausbildung oder an der Hochschule vermittelt bekommen. Es ist ein Wissen, das jeder braucht, heute wie morgen. Ergebnisse im Unternehmen werden in manchen Fällen trotz allem Fachwissen nicht effizient oder überhaupt nicht erreicht, weil die zwischenmenschliche Basis der beteiligten Parteien nicht im Lot war.Die Arbeitsmoral und Motivation der Mitarbeiter werden zum größten Teil durch den Vorgesetzten beeinflußt. Die Führung und Motivation der Mitarbeiter durch den direkten Vorgesetzten, oft als "Mitarbeiterführung" bezeichnet, ist Gegenstand dieser Diplomarbeit.Ziel war es, eine handlungsorientierte Diplomarbeit zu liefern und dabei ein Verständnis für die Grundelemente der Mitarbeiterführung zu schaffen. Es soll ein "Fundament" für die meisten Berufe und Branchen aufgezeigt werden, auf dem dann später individuell das Führungswissen durch die Praxiserfahrung vertieft werden kann. Angesprochen werden sollen die angehenden und praktizierenden Führungskräfte, also die "Nicht-Psychologen".Gang der Untersuchung:In Kapitel 2 wird das menschliche Verhalten erklärt, warum Menschen so und nicht anders handeln. Hier spielt die Motivation eine bedeutende Rolle welche anhand von Motivationstheorien verdeutlicht wird.Kapitel 3 erklärt einleitend die verschiedenen Möglichkeiten der Einflußnahme auf den Mitarbeiter. Es gibt unzählige Bücher zum Thema Führung. Einige davon versuchen den gestreßten und zeitknappen Managern ein Führungs-"Rezept" (Führen funktioniert jedoch nicht nach Kurzanleitung) an die Hand zu geben, andere dagegen nehmen alle aufgestellten Modelle und Theorien der Motivation und Führung auf, ohne dabei etwas konkretes für die Praxis zu liefern. Aus diesem Grund wurde die Vielzahl von Erkenntnissen der klassischen Führungslehre auf einen für die Praxis verwertbaren Nenner gebracht. R. Sprenger hat ein neues Konzept zur Führung aufgestellt und widerlegt damit die gängigen Führungspraktiken. Es scheint besonders in Managerkreisen respektable Beachtung zu finden. Sein Konzept wird deswegen mit denen der klassischen Führungslehre verglichen. Es soll dabei analysiert werden, ob Sprengers revolutionäres Konzept in der Praxis haltbar ist und erfolgreich sein kann. Die Erkenntnisse aus Kapitel 3 sind die Grundlage für die konkreten und praxisorientierten Handlungsansätze in Kapitel 4. Kapitel 4 resultiert aus den Ergebnissen von Kapitel 3. Hier soll nun konkret darauf eingegangen werde, wie der Führungspraktiker vorgehen soll, welche Führungsmittel er wie einzusetzen hat, um seine Mitarbeiter zu motivieren und zum Ziel zu führen. Zuerst muß dabei die Person des Führenden, sein Charakter und sein Verhalten angesprochen werden, welches von enormer Wichtigkeit ist. Gleichzeitig müssen die Randbedingungen, die außerhalb der Führungspersönlichkeit liegen, mit in Betracht gezogen werden. Im zweiten Schritt wird dann auf die konkreten Führungsmittel und deren Anwendung eingegangen. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Alfred Mack wurde eine neue Theorie der Mitarbeiterführung formuliert, die den Bereich der Anerkennung als fundamental offenbart, um erfolgreich eine langfristige Mitarbeiterführung zu praktizieren.Das ausgewogene Literaturverzeichnis mit über 40 Autoren bietet im Anschluß die ideale Möglichkeit, einzelne Punkte vertiefend nachzulesen.

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