Beschreibung

Im Zentrum der auf historischen Quellen basierenden Darstellung stehen Johann Nestroys Beziehung zu Bad Ischl, seine dortigen Aufenthalte und Theaterauftritte. Darüber hinaus wird auch anderer Persönlichkeiten des literarischen Lebens im weiteren Sinn gedacht, die bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts immer wieder Ischl besuchten und für die der Ort zum sommerlichen Refugium wurde, wie etwa Nikolaus Lenau, Eduard von Bauernfeld, Adalbert Stifter und Ignaz Franz Castelli. Vielfach gibt es von diesen Persönlichkeiten auch Bezugspunkte auf und Berührungspunkte mit Nestroy. Außerdem wird das Augenmerk auf einige Schauspielerkollegen Nestroys gerichtet, insbesondere auf den in Ischl verstorbenen Theaterdirektor Carl Carl und auf Wenzel Scholz, das neben Nestroy populärste Mitglied von Carls Bühnen. Das Büchlein schließt mit zwei Persönlichkeiten, die zwar erst nach Nestroys Tod Berühmtheit erlangt hatten, die aber jede in ihrer Weise auch etwas von Nestroys Geist in den letzten Dezennien des Jahrhunderts spüren ließen und mit Ischl Verbindung hatten: dem scharfzüngigen Feuilletonisten Daniel Spitzer und dem überaus populären Singschauspieler Alexander Girardi.

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