Beschreibung

Die erfolgreich begonnene Managemententwicklung im öffentlichen Sektor sollte entlang des eingeschlagenen Reformpfades fortgesetzt werden. Wahrnehmbaren Mängeln auf dem Weg zu einer effizienten und effektiven Neuen Verwaltungsteuerung in Deutschland ist allerdings durch Komplettierung der Reform mit passenden Elementen im Bereich der Mitarbeiterführung zu begegnen. Mit Hilfe des Design-Ansatzes wird dazu zunächst der Kern der Neuen Steuerung identifiziert. Angesichts der gesellschaftlichen Auslöser dieser Reform der öffentlichen Verwaltung und des sich insgesamt abzeichnenden Trends der subjektivierten Arbeit wird dann ein zur Neuen Steuerung passendes Führungsmodell entwickelt, das durch Handlungsspielraum zwischen Fremd- und Selbststeuerung geprägt ist. Dabei werden vor allem subjektive Bewältigungsmechanismen fokussiert und ein theoretisches fundiertes, mit den internationalen und nationalen Erfahrungen der Praxis abgeglichenes kontextgesteuertes Selbstmanagement entwickelt. Insgesamt soll mit dieser Handlungsempfehlung die Komplettierung der begonnenen Managemententwicklung vorangetrieben werden. Abschließend wird dieses Ergebnis noch als Beitrag zu einer Managementlehre des öffentlichen Sektors ausgewertet, so dass auch normative Setzungen hinterfragt werden können.

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