Beschreibung

Die Zerstörung eines Idylls Die Skandinavien-Korrespondentin Ingrid Raagaard beleuchtet in einer packenden Dokumentation die Hintergründe des Massakers von Oslo im Juli 2011. Vier Wochen nach dem Doppelattentat reist sie nach Norwegen, fängt die Stimmung im Land ein und begibt sich auf Spurensuche. Nach umfangreichen Recherchen rekonstruiert sie, was genau sich an jenem verregneten Sommertag im Regierungsviertel der Stadt und auf der Insel Utøya ereignete und macht auf bisher unbeachtete Fakten und Zusammenhänge aufmerksam. Auf der Grundlage einzelner Augenzeugenberichte - zum Beispiel von Staatsangestellten, deren Büro nach der Bombenexplosion in Schutt und Asche zerfiel oder von Teilnehmern des Jugendcamps, denen es nur knapp gelang, dem Attentäter zu entkommen - wechselt sie dabei immer wieder die Sichtweise auf die Geschehnisse und gibt den zahlreichen Opfern, Überlebenden und Helfern ein Gesicht. Ohne Sensationslust, aber mit einem hohen Maß an Feingefühl und Empathie zeichnet sie das kaltblütige Attentat nach, welches das friedliche Norwegen mitten ins Herz treffen sollte. Der Leser erhält zudem tiefen Einblick in die hasserfüllte Gedankenwelt des Anders B. Wie konnte sein jahrelanges Doppelleben so lange unerkannt bleiben? Und welche Umstände ebneten seinem brutalen Massenmord den Weg?Daneben berichtet die Autorin über weitere aufwühlende Kriminalfälle aus dem hohen Norden, die sie ebenso meisterhaft und detailliert dokumentiert.

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