Beschreibung

Die DDR mühte sich einst redlich um internationale Anerkennung - mit durchaus beachtlichem Erfolg. Bis heute wird das Andenken an den "Arbeiter- und Bauern-Staat" und seine Entwicklungsprojekte in einigen Ländern intensiv gepflegt. So fährt man in Kuba mit dem Simson-Moped zum "DDR-Strand", trifft man sich in Namibia im "Ossi-Klub", kann man in Hanoi Thüringer Bratwürste kaufen und sind Hollywood-Stars von Bildern der "Leipziger Schule" begeistert. Im Juli 2008 verlieh Nicaraguas Staatspräsident Daniel Ortega der Witwe Erich Honeckers einen Orden für die frühere Unterstützung der DDR.Der von Thomas Kunze und Thomas Vogel herausgegebene Band gibt an mehr als 20 Beispielen Einblicke in das Nachleben eines verschwundenen Staates. Politiker, Künstler, Journalisten, Historiker und Diplomaten schreiben darüber, was sich 20 Jahre nach der deutschen Einheit von der DDR ins 21. Jahrhundert gerettet hat und wie das Gedenken mitunter seltsame Blüten treibt.

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