Beschreibung

Die Personalmanagementsysteme gewinnen mit Internet- und Portallösungen eine für das Verständnis personalrelevanter Aufgabenstellungen einschneidende Erweiterung. Dabei stellt u. a. die vermehrte Integration von Mitarbeitenden in Personalprozesse ein erhebliches Potenzial zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung dar. Die Implementierung von Self-Service-Systemen und HRM-Portalen als interaktive Kommunikationsplattformen zur Optimierung interner Geschäftsprozessen setzt einen partizipativen Ansatz des Human Resources Managements voraus. Unter dem Gesichtspunkt der Aufgabenteilung kann nicht mehr von einer dualen Trägerschaft personalwirtschaftlicher Aktivitäten zwischen Personalverantwortlichen und Linienmanagern gesprochen werden. Vielmehr muss das Konzept um die Integration der Mitarbeitenden zu einer trilateralen Trägerschaft sowie um die HRM-Services, die elektronisch oder in der Form eines Service Centers zu erbringen sind, erweitert werden. Die Partizipation der Mitarbeitenden an Personalprozessen und die Delegation von Entscheidungs- und Ausführungsaufgaben im Personalwesen sind für eine zeitgemäße sowie effiziente Aufgabenerfüllung unverzichtbar. Diese konzeptionellen, idealtypischen Vorstellungen waren Ausgangspunkt für eine Breitenbefragung explorativen Charakters in der schweizerischen Praxis sowie einer Vergleichsstudie in Deutschland. Im Zentrum stand dabei die Fragestellung, inwieweit sich Mitarbeiterportallösungen in Unternehmungen bereits etablieren konnten. Die Publikation richtet sich primär an Personalverantwortliche, die sich mit Fragestellungen rund um das E-HRM beschäftigen.

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