Beschreibung

Uwe Petersen arbeitet in seinem neuesten Buch anhand einschlägiger Wissenschaftler und Philosophen die Entwicklung des europäischen Raum- und Zeitbegriffs und die Unterschiede zur Bedeutung von "Raum" und "Zeit" in anderen Hochkulturen heraus. Als Charakteristikum europäischen Raum- und Zeit-Verständnisses zeigt sich dabei, dass in Europa geradliniges "Fließen der Zeit", das auch der Fortschrittsidee zu Grunde liegt, am intensivsten erlebt wird, die wissenschaftliche Theorie aber, das "Fließen der Zeit" als eine Illusion betrachtet (Einstein) und auch Heidegger über eine ontologische Bestimmung der Zeit nicht hinauskommt. In ihrer Doppelgesichtigkeit systemischen Denkens in zeitlosen Einheiten und gefühlter sinnlicher Dynamik erweisen sich "Raum", "Zeit", "Fortschritt" aber als Kategorien des Handelns und der Globalisierung. Die Klärung der Begriffe führt letztendlich zu einem brennenden Thema in unserer heutigen Welt, der Globalisierung, mit der sich der Autor Uwe Petersen im letzten Teil seines Buch kritisch beschäftigt.

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