Beschreibung

Sowohl die öffentliche Diskussion als auch die wissenschaftliche Forschung widmet sich intensiv der Personengruppe der Topmanager. Jedoch wird der Weg der Manager in ihre Spitzenpositionen wenig untersucht. Dabei ist die Rekrutierung von Topmanagern von großer Bedeutung für Unternehmen. In welchen Fällen wird ein interner Kandidat befördert und wann wird ein externer Bewerber bevorzugt? Dieser Frage widmet sich die vorliegende Arbeit. Auf Basis der Humankapitaltheorie und den Ansätzen der neuen Institutionenökonomik werden Hypothesen darüber abgeleitet, wie sich unternehmensspezifische Faktoren auf die Wahl des Rekrutierungswegs auswirken. Anhand eines umfassenden Datensatzes über Berufungen in den Vorstand großer deutscher Aktiengesellschaften zwischen 1987 und 2004 werden die Vorhersagen überprüft. Insbesondere wird untersucht, ob ein zeitlicher Trend vorliegt und welchen Einfluss die Größe, der Erfolg, das Wachstum sowie das bisherige Rekrutierungsvorgehen des Unternehmens auf Neubesetzungen haben. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag für eine differenziertere Diskussion über eine geeignete Rekrutierungspolitik. Das bisherige Defizit an empirischen Ergebnissen für Deutschland wird durch eine umfangreiche Datenanalyse reduziert.

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