Beschreibung

Friedrich Wilhelm Joseph Schellings Kunstphilosophie stellt innerhalb der Geschichte der Ästhetik den ersten Versuch dar, eine wechselseitige Durchdringung philosophischer Systematik und kunsthistorischer Darstellung zu vollziehen. Diese herausgehobene Position erwächst aus Schellings prinzipieller Hochschätzung der Kunst. Erst aus dem Gedanken der hierarchischen Gleichsetzung von Philosophie und Kunst kann ein Werk der Kunstphilosophie erwachsen, welches in sich selbst diese Gleichheit umzusetzen willens und in der Lage ist. Die Gleichberechtigung von Philosophie und Kunst nimmt folglich auch die vorliegende Untersuchung in die interdisziplinäre Pflicht, dem die Ästhetik grundsätzlich bestimmenden Verhältnis von konkreter Werkkenntnis und philosophischer Systematik am Beispiel Schellings nachzuspüren.

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