Beschreibung

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage der Personal und Organisationsentwicklung in Parteien. Beispielhaft an der Sozialdemokartischen Partei Deutschlands wird geprüft, ob Parteien als Lernende Organisation betrachtet werden können. Dazu hat der Autor konkrete Weiterbildungsprojekte der Partei untersucht und in den theoretischen Zusammenhang der Lernenden Organisation und der systemischen Organisationstheorie gestellt.Ausgehend von einer tief greifenden Modernisierungskrise der Parteien werden die Lösungs- und Anpassungsmöglichkeiten einer kritischen Analyse unterworfen. Gleichzeitig werden exemplarisch die durch die Praxis entwickelten Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen dargestellt und können beispielhaft auch für viele anderen Non-Profit-Organisationen interessant sein.Insbesondere wird auf die Schwierigkeit Personalentwicklungsmaßnahmen in der Organisation "politische Partei" für den hauptamtlichen und den ehrenamtlichen Bereich zu entwickeln, eingegangen. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die Besetzung von Leitungspositionen immer einer demokratischen Willensbildung unterliegt und diese häufig nicht danach ausgerichtet wird, welche Qualifikationen der Bewerber mitbringt, sondern wer am besten die Fäden spinnen kann und in der Lage ist, sich Mehrheiten zu suchen.Personal- und Organisationsentwicklung in Parteien wird ein wichtiger Faktor für das Überleben einer politischen Partei sein und daher sollten die Entscheidungsträger in diesen Organisationen darauf achten, die Instrumente einer lernen Organisation zu beherrschen. Ziel dieser gesamten Instrumente sollen notwendige Veränderungsmaßnahmen sein, welche für eine nachhaltige Entwicklung der Organisation sorgen soll.

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