Beschreibung

Er hatte mir mit dem Kopf eins in die Fresse geschlagen. Die Unterlippe links unten war aufgeplatzt, Blut quoll heraus. Er hatte mich genau in einer Phase erwischt, in der Phase. Ich stellte mich vor ihn und schaute ihm dabei direkt in die Augen.Ihre Bewegungen begannen sich immer mehr dem Latinorhythmus anzupassen, während sie die letzten Vorbereitungen traf. Ich wurde immer mehr in einen Hauch von Karibik getaucht, das kleine Zimmer wurde regelrecht in Wallung versetzt.Sie hatte geschickte Hände - jeder Handgriff saß. Ihr fester, aber zugleich sanfter Lippendruck an meiner empfindlichsten Stelle ließ auch den letzten Hauch von Nervosität in mir weichen. Ich vertraute mich ihr an - dieser fremden Frau.Das bewegte Leben des Henning von Rosen sollte am 12. Dezember 2006 ein jähes Ende haben. So war es geplant. Henning von Rosens altes deutsches Adelsgeschlecht führt den Leser durch die Höhen und Tiefen und lässt dabei auch nichts aus bis hin zu den ersten Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht.Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt beschrieb er es in seinem ersten Buch die Ich-Tablette.Spannend, mitreißend, lebendig, traurig, Leben pur.

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