Beschreibung

Häufig werden historische und wirtschaftliche Ausbeutung als Gründe der heutigen Fehlentwicklungen in Afrika südlich der Sahara genannt. Doch ist Afrika wirklich nur Opfer? In welchem wechselseitigen Verhältnis stehen der afrikanische Staat, die Soziokultur und die Entwicklungshilfe?Der Autor analysiert, wie der Staat zu einem Instrument von Machterhalt und Selbstbereicherung verkommen ist und wie die schwache Staatlichkeit Entwicklung und erfolgreiche Auslandshilfe behindert. Und wie umgekehrt Entwicklungshilfe und andere ausländische Interventionen den afrikanischen Staat sogar noch weniger leistungsfähig gemacht haben.Henning Andresen liefert hier einen konstruktiven Beitrag zur kontroversen Debatte über Sinn und Zweck von Entwicklungspolitik.

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